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Montag, 26. Juni 2017
Im Gespräch » Vincent Keymer im Gespräch...
Im Gespräch

04.04.2017 - 17:24 von Klaus Steffan


1. Deine dritte Deutsche Meisterschaft, Du bist jetzt „ein alter Hase“! Was ist dein Erfolgsrezept für ein Turnier mit neun Runden an neun Tagen?
So richtig alt fühle ich mich mit 12 Jahren noch nicht. Aber es stimmt, ich habe in Verden und in Saarbrücken an den deutschen Meisterschaften teilgenommen und ich denke, dass die dort gewonnenen Erfahrungen mir in Apolda helfen werden. Am wichtigsten ist es mir zur Zeit, körperlich fit zu sein. Außerdem wären gute Voraussetzungen: gute Laune, eine positive Grundeinstellung und natürlich Spaß am Spiel.

2. Welche Eindrücke oder Erinnerungen verbindest Du mit Apolda, Stichwort 2015?
2015 habe ich in Apolda ein 4-rundiges Match gegen GM Roland Schmaltz gespielt. Obwohl das Ergebnis für mich nicht ideal war, habe ich doch gute Erinnerungen an die Tage in Apolda und glaube, dass der Zweikampf dazu beigetragen hat, dass ich mich weiter entwickeln konnte.

3. Nisipeanu, Meier, Buhmann- das who is who des Deutschen Schachs spielt mit. Hast Du eine besondere Beziehung zu einem der Spieler?
Georg Meier hat in den letzten beiden Jahren im Sommer jeweils ein paar Tage mit mir trainiert. Nicht nur das Training mit Georg, sondern auch die Gespräche in entspannter Atmosphäre auf unserer Terrasse mit ihm haben mich beeindruckt. Georg weiß viel und hat schon viel erlebt. So habe ich einerseits viele spannende Dinge erfahren, andererseits habe ich ich das Gefühl, dass Georg viele meiner Schachgedanken gut verstehen kann. Das ist schon etwas Besonderes.

4. Du wirst in Apolda von Artur Jussupow betreut. Welche Schwerpunkte setzt er in eurer Zusammenarbeit(allgemein und für Apolda)?
Während eines Turniers macht Artur mit mir hauptsächlich Eröffnungsvorbereitung und natürlich Nachbesprechungen der Partien. In unseren regelmäßigen Trainingsterminen kommen außer Eröffnungen auch Taktik, Strategie, Dynamik, Partieanalyse und Endspiele vor, je nachdem, was aktuell das Wichtigste für mich ist. Natürlich gibt es auf allen diesen Gebieten viel zu lernen, was viel Arbeit bedeutet, aber wir haben auch viel Spaß zusammen. Artur hat sowohl als Spieler als auch als Trainer eine unglaublich große Erfahrung mit der er mir dabei hilft, Fortschritte zu machen.

5. Was ist deine Zielstellung für die DEM und für 2017/2018?
Ich möchte mit voller Energie spielen und sehen, wie weit mich das bringt.

6. Du spielst Schach, Fußball im Verein und skatest auch sehr gut. Würdest Du Magnus Carlsen lieber im skaten , mit dem Ball oder am Schachbrett herausfordern?
Fußball spiele ich inzwischen nicht mehr im Verein. Ich bin zu Handball und Leichtathletik gewechselt. Wenn ich irgendwann die Chance haben sollte, Magnus Carlsen herauszufordern, dann soll es natürlich im Schach sein. Bis dahin darf aber gerne noch ein wenig Zeit vergehen. Jetzt wäre es dafür zu früh, aber mit Magnus Carlsen zu skaten wäre vielleicht jetzt schon lustig.


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Im Gespräch » Interview mit Georg Meier in Schach...
Im Gespräch

03.04.2017 - 17:32 von Klaus Steffan


>>Das Schach ist ein idealer Fall<<


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zum kompletten Interview in Schach 11/2016

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Im Gespräch » Rasmus im Gespräch mit der Schachzeitung...
Im Gespräch

31.03.2017 - 21:28 von Klaus Steffan


Deutschland hat ganz offiziell einen neuen Schachprofi!
Svane will sich zumindest »erst einmal« auf seine Schachkarriere konzentrieren, womit ein Zeitraum von zwei, drei Jahren gemeint ist, um sein Potenzial auszuloten. Langfristig sind Elo 2700 das Ziel des im Mai 20 Jahre alt werdenden Lübeckers! Vater Troels ist ein berühmter dänischer Cellist, den es mit seiner Familie in die deutsche Hansestadt verschlug, wohin er für eine Professur für Violoncello an die Musikhochschule berufen wurde. Zu Hause wird immer noch dänisch gesprochen! Schach spielt nicht nur Rasmus’ kleinerer Bruder Frederik, sondern fast die
ganze sechsköpfige Familie – »was sich gut auf gemeinsamen Urlaubsreisen machte«

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein?
Ich komme gerade vom Aeroflot Open aus Moskau zurück und bin gerne zuhause bei meiner Familie in Lübeck. Ich könnte mich aber auch mit dem Gedanken anfreunden, mich zusammen mit Schachfreunden in meinem Lieblingsort Cervo am Strand von Ligurien auf meine nächsten Turniere vorzubereiten.
Mehr...



Quelle: Schach 4/2017, Seite 64
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Im Gespräch » Luis Engel im Gespräch...
Im Gespräch

27.03.2017 - 19:23 von Klaus Steffan


1. Luis, was erwartest Du von deiner ersten Deutschen Meisterschaft der Männer in Apolda?
Ich erwarte ein spannendes und sehr gut besetztes Turnier, in dem ich locker aufspielen kann.

2. Welches war dein bisher größter Erfolg? Was hast Du Dir für die nächsten Jahre vorgenommen?
Am meisten gefreut habe ich mich 2010 über den Sieg bei der offenen Elmshorner Stadtmeisterschaft U10, da dies mein erster Turniersieg war, aber mein größter Erfolg bisher war natürlich der Gewinn der deutschen Meisterschaften U12 und U14. Vorgenommen habe ich mir, weiterhin mit Spaß dabei zu sein und dann: Mal gucken was noch geht.

3. Welchen Spieler im Teilnehmerfeld der DEM wirst Du besonders beobachten? Hast Du ein schachliches Vorbild?
Ich freue mich darauf, alle deutschen Top-Spieler einmal live zu sehen, aber es gibt niemanden, den ich besonders beobachten werde. Mein schachliches Vorbild ist Boris Gelfand - aus Sympathie.

4. Du spielst selbst Fußball. Würdest Du Ronaldo, Thomas Müller oder Messi in deine Mannschaft berufen?
Thomas Müller, da ich ihn von den Dreien am sympathischsten finde.

5. Es gibt in Apolda einen Tagespreis für die jeweils schönste Partie. Spielst Du auf diesen Preis oder ist dir das Ergebnis unterm Strich wichtiger?
Ich werde natürlich auf jeden Fall all meine Partien auf diesen Preis anlegen und, wenn möglich, eine Glanzpartie mit mehreren Opfern zustande bringen. Im Vergleich dazu ist mir meine Punkteausbeute nicht so wichtig. glücklich


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Im Gespräch » GM Rasmus Svane im Gespräch...
Im Gespräch

10.03.2017 - 19:01 von Klaus Steffan


1. Nach dem Vizemeistertitel im letzten Jahr - mit welchem Ziel kommst du zur 88. DEM nach Apolda?
Nach dem 3.Platz 2015 in Saarbrücken und dem Vizemeistertitel 2016 zuhause in Lübeck hoffe ich in Apolda meine Serie zu vervollständigen und Deutscher Meister zu werden.

2. Du hast im Schach bereits viele Erfolge feiern können - doch welchen bezeichnest du als deinen bisher größten schachlichen Erfolg?
Ich habe schon viele Turniererfolge erzielt, aber meine größten Erfolge waren in Einzelpartien. Ich bin stolz darauf, dass ich schon gegen die Ausnahmespieler Rustam Kasimdzhanov, Alexander Moiseenko, Ernesto Inarkiev, Alexei Shirov und Pentala Harikrishna gewinnen konnte. Die ganz großen Turniererfolge liegen hoffentlich in der Zukunft.

3. Auf Frage 2 aufbauend: Welches soll dein größter schachlicher Erfolg werden? / Welche Ziele möchtest du erreichen?
Als nächstes werde ich versuchen die 2600 zu knacken und mich in der Nationalmannschaft zu etablieren. Längerfristig ist es ein Ziel über 2700 zu kommen.

4. Repräsentiert dein Spielstil eher den Strategen oder den Taktiker?
Ich versuche immer so zu spielen, wie es die Stellung verlangt. Früher war ich Taktiker, aber ich bin eigentlich ganz glücklich darüber, dass ich mich in Richtung eines universellen Spielers entwickelt habe, der natürlich seine Stärken und Schwächen hat.

5. Bist du Frühaufsteher oder Langschläfer?
Langschläfer. Langschläfer!

6. Was ist das bisher Ungewöhnlichste gewesen, das du in der Schachwelt erlebt hast?
Als ich beim Politiken Cup 2014 nach etwa fünf Minuten in der ersten Runde das erste Mal im großen Saal bei den Topbrettern guckte, stand in der Partie zwischen Richard Rapport mit Weiß gegen einen Spieler mit etwa 2000 Elo tatsächlich die Stellung nach 1.e4 c6 2.Sc3 d5 3.De2 dxe4 4.Sxe4 Sd7????? 5.Sd6# auf dem Brett.

7. Was macht für dich den Reiz des Schachs aus?
Das ist schwer in Worte zu fassen. Es wird nie langweilig und macht mir einfach unheimlich viel Spaß!

8. Besitzt du ein schachliches Idol?
Ein wirkliches Idol habe ich nicht. Ich bin in der Ära Carlsen groß geworden und bin immer wieder fasziniert davon, wie gut der Weltmeister spielt.

9. Könntest du dir eine Profikarriere vorstellen? Falls nein: Warum? / Falls ja: Welche Voraussetzungen müssten dafür erfüllt sein?
Ich habe im Sommer 2016 mein Abitur gemacht und konzentriere mich seitdem erst einmal auf meine Schachkarriere. Ich habe mich in dieser Zeit um einiges verbessert und sehe keinen Grund aufzuhören, solange es gut läuft und mir Spaß macht. Die Möglichkeit, ein Studium zu beginnen, besteht ja auch noch in ein oder zwei Jahren.

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Im Gespräch » GM Niclas Huschenbeth im Gespräch...
Im Gespräch

08.03.2017 - 16:35 von Klaus Steffan


1. Du bist als 18-Jähriger 2010 schon einmal Deutscher Meister geworden. Wie kam es dazu?
Es kam vieles zusammen, aber ich denke mein Kampfgeist hat den Unterschied gemacht. Ich lehnte in dem Turnier sechsmal Remis ab und gewann viele Partien danach noch, unter anderem auch die entscheidende in der letzten Runde mit Schwarz gegen Tobias Hirneise. Er hatte mir nach der Eröffnung Remis angeboten und mit dem Remis wäre ich sicherer 2. gewesen und hätte eine GM-Norm gehabt. Aber ich wollte es einfach wissen, lehnte ab, gewann und zog an Igor Khenkin vorbei und wurde Deutscher Meister

2. Danach bist Du 2012 quasi von der Bildfläche in Schach-Deutschland verschwunden. Schildere bitte kurz das Leben eines schachspielenden Studenten in den USA. Welche Kurse hast Du belegt? Welchen Abschluss hast Du jetzt? Welche schachlichen Erfolge resultieren aus dieser Zeit?
Genau, von 2012 bis 2016 habe ich an einer amerikanischen Universität in Baltimore Psychologie studiert. Ich habe interessante Einblicke in verschiedene Bereiche der Psychologie bekommen und es war insgesamt ein spannender Studiengang. Leider blieb nicht viel Zeit für Schach und so konnte ich nur ca. 3-4 Turniere im Jahr spielen. Schachliche Erfolge waren ein geteilter 1. Platz bei dem National Chess Congress in Philadelphia, ein Sieg beim Golden State Open in San Francisco und ein Sieg bei einem GM-Turnier in Charlotte. Auch das Millionaire Chess Open lief ziemlich gut für mich, da bin ich knapp in den Playoffs an der Qualifikation für den Millionaire Monday in der Kategorie unter Elo 2550 gescheitert.

3. Was machst Du jetzt? (beruflich , schachlich)
Ich studiere an der Freien Universität Berlin Wirtschaftspsychologie im Masterstudiengang. Nebenbei spiele ich so weit es das Studium zulässt Turniere und kümmere mich um meinen YouTube-Kanal.

4. 2900 Performance in Hamburg, der geteilte erste Platz jüngst beim Pfalz-Open, die ELO nahe 2600, welche Ziele hast Du speziell für die DEM in Apolda und mittelfristig bis 2020?[/I]
Es läuft ziemlich gut zuletzt, ich konnte meinen letzten vier Turniere mit einem entweder alleinigen oder geteilten ersten Platz abschließen. Und das macht natürlich Hunger auf mehr! Ich habe mir jetzt ein Ziel gesetzt: Bis zum 1. März 2018 möchte ich unter die Top 100 kommen. Bis 2020 habe ich noch nicht gedacht, erst einmal dieses Ziel erreichen, das wird schon schwer genug. Die DEM möchte ich gewinnen, ich komme nicht um Zweiter zu werden :)

5. Du spielst am 21. Juni in Apolda ein Simultan als Auftaktveranstaltung zur DEM. Einer deiner Vorgänger , Martin Krämer, erzielte 2010 an gleicher Stelle 100%. Welchen Tipp kannst Du deinen Gegnern vorab auf den Weg geben? Erleben wir den kreativen Niclas auf der Suche nach dem schönsten Zug oder den ergebnisorientierten Niclas, der die Punkte sauber einsammelt?
Ein Tipp an meine Gegner: Überrascht mich in der Eröffnung, dann habt ihr die beste Chance. Bereitet vielleicht spezifisch eine Nebenvariante vor und mit ein wenig Glück, kommt die dann aufs Brett und ihr bringt mich ins Schwitzen. Bei Simultans ist das immer eine Mischung bei mir: Ich möchte effektiv spielen und schnell Partien gewinnen, damit es nicht zu lange dauert und zu erschöpfend wird. Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, spiel ich auch gerne mal schön. Im Endeffekt geht aber das Ergebnis immer vor, da bin ich ehrgeizig, auch bei einem Simultan.




Niclas Huschenbeth - YouTube-Kanal


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